Diskriminierung hat eine Farben: schwarz!

Jusos Sachsen fordern konsequenten, nächsten Schritt in der Gleichstellung

Wie jedes Jahr findet am 17. Mai der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHO) statt. Die sächsischen Jusos wollen diesen Tag nutzen, um klar zu machen, dass es keine gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft geben darf und die Parlamente dafür die Grundlagen schaffen müssen. Diverse Gesetzesvorhaben wurden in dieser Bundes- und Landtagslegislatur von der CDU/CSU blockiert. Sachsen ist nach wie vor Schlusslicht bei der Gleichstellung nicht-heterosexueller Menschen.

Der Landesvorsitzende der Jusos, Tommy Jehmlich, erklärt: “Gleichstellung verschiedenster Lebens- und Liebesweisen hat nichts mit der Bedrohung des Abendlandes zu tun, was uns die Union ständig einreden möchte. Es geht nicht mehr um krasse Minderheiten, sondern um einen wichtigen und tragenden Teil unserer Gesellschaft. Die Mehrheit der Menschen hat das bereits erkannt. Egal ob in Steuerfragen, Kinderwunsch oder der Öffnung der Ehe, die Zeit ist mehr als reif die nächsten Schritte zu gehen.“

„Gerade für Transgender, Inter- und Transsexuelle ist ein Leben in Selbstbestimmung erheblich schwieriger. Sie erfahren Unverständnis und Ausgrenzung noch wesentlich häufiger als andere Gruppen. Mein Appell lautet, niemanden ausgrenzen, weil uns etwas ungewöhnlich erscheint. Wir müssen lernen einander in der Gesellschaft besser zu verstehen und dazu gehört ein offener Umgang, dazu gehört betroffene ansprechen, fragen stellen und nicht als anormal abzustempeln.“ meint Jehmlich abschließend.